Armut

Neues vom Abzockerland

oder

wie Banken Volkswirtschaften ruinieren

Das Dogma der Bankenrettung !

Warum dürfen Banken nicht in Insolvenz gehen? Wer unbedarft Kredite für wertlose Immobilen gewährt, soll gefälligst selbst das Risiko tragen und nicht der Steuerzahler. Industrie- und Handelsbetriebe gehen auch in Insolvenz, wenn sie schlecht wirtschaften. Wieso soll das für Banken nicht gelten? Systemrelevant (für das Finanzsystem) sind doch wirklich nur die staatlichen Zentralbanken, nicht irgendwelche Privatbanken. Nur solange sich Politiker und vor allem EU-Funktionäre die Lösungen für die aktuellen Probleme von den Banken diktieren lassen, solange müssen wir unbeteiligte Steuerzahler für die Banken zahlen.
Da werden dann hemmungslos bestehende Verträge der EU gebrochen, damit den Zockern und Spekulanten in den Banken geholfen werden kann. Die Kopflosigkeit und Skrupellosigkeit der Politiker und Europäischen Zentralbank sind erschreckend. Da werden 1 Billion EURO in den Finanzmarkt als Krisenbewältigung gepumpt und die Banken nehmen das Geld und parkten 800 Milliarden EURO wieder bei der Zentralbank. Merkt denn keiner, dass diese Aktion kompletter Unsinn war?  Dann senkt die Zentalbank den Leitzins auf 0,75% und raubt so die Sparer aus, weil die Inflationsrate (auch dank der Geldpolitik) deutlich höher liegt. Hauptsache Goldman Sachs und Co werden glücklich!
Da Manipulieren europäische Großbanken - allen voran Barclays - über Jahre die Leitzinsen für Interbankgeschäfte - und die Poltiker denken immer noch daran diese Betrüger vor Unheil zu bewahren. Seid Ihr so blöd oder gehört Ihr zur selben Mafia?
Liebe Politiker, kümmert Euch um die Einlagensicherungsfonds der Banken, kontrolliert, dass diese auch bedient wurden und solvent sind - und dann lasst einige Banken endlich pleite gehen. Ein solcher Crash kann den ominösen Finanzmärkten nur gut tun und der Politik wieder die Unabhängigkeit sichern!

Investment-Banker ist immer noch das schlimmste Schimpfwort, das man zu einem ehrlichen Menschen sagen kann!
Keine Bankenknechte mehr als Regierungsmitglieder oder gar Ministerpräsidenten!

Solange die US-Investmentbanken zentrale Postionen in Europa bestzen, wird dort eine Politik für die Großbanken und nicht für die Menschen und Steuerzahler Europas gemacht. Ist denn noch niemand aufgefallen, dass der EZB-Präsident Draghi der Statthalter von Goldman Sachs in London war oder dass der italienische Ministerpräsident Monti als "Berater" von Goldman Sachs geführt wird.  Und wie steht es um die vermuteten Verbindungen von Ex-Finanzstaatsekretär Asmussen zu Goldman Sachs? 
Wer beherrscht denn nun die EZB - Europas Politiker oder amerikanische Spekulanten und ihre Marionetten?

Derzeit bleibt uns nur die Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht die Entmachtung des Bundestags und die Aushebelung der Demokratie durch die Banken-Mafia mit ihrem ESM stoppt.



EURO-Krise oder Wirtschaftskrieg?

Finanmärkte sind die Gespenster der heutigen Zeit. Den Finanzmärkten ist zu dienen, ihnen Vermögen und Souveränität zu opfern. Rating-Agenturen sind die Beschwörer der Finanzmärkte, Sie drücken das Missfallen der Märkte durch ihre Bewertungen aus. Alle Rating-Agenturen haben ihren Sitz ausserhalb der Euro-Zone. Und genau so bewerten sie. Griechenland und Spanien sind hoch verschuldet und schlecht bewertet. Groß-Britannien ist mindestens so übel dran wie Griechenland (viele Schulden und kaum noch Industrie), aber bestens bewertet. Ebenso die USA: Total verschuldet, Auslöser der Bankenkrise 2008, zur Hälfte den Chinese gehörend - aber mit Bestbewertungen. Und wenn nicht, besucht der Staatsanwalt die Rating-Agentur.
Hier geht es doch gar nicht um die Bonnität eines Schuldners, sondern um den Wirtschaftskrieg der Angelsachsen - der USA und ihrer Speichellecker in GB - gegen die EURO-Zone. War der Euro nicht vor kurzer Zeit noch im Gespräch, den maroden Dollar als Leitwährung abzulösen? Die USA werden alles tun, um das zu verhindern. Sie tun es - und die Deppen in der Euro-Zone wehren sich nicht einmal. Sie nehmen es wie ein Gottesurteil hin. Sie opfern den Finanzmärkten statt diese zu regulieren. Sie machen Schulden, um betrügerischen Bankern Zinsen zu zahlen, statt in den Banken aufzuräumen und deren Spielraum einzuschränken. Sie lassen sich von Goldman Sachs "beraten", statt diese wegen Beihilfe zum griechischen Euro-Betrug auf Schadenserstz zu verklagen.

Europa mit seinen 500 Mio. Einwohner und seiner Wirtschaftskraft zittert vor den bankrotten USA mit ihren 311 Mio. Einwohnern, weil es keine zentrale, demokratisch legitimierte Führung hat, weil es von einem Haufen von Funktionären und kleingeistigen Lokalpolitikern verwaltet und ausgebeutet wird.